Jetzt oder nie: Frauen. Macht. Demokratie – unter diesem Motto fand vom 20. – 21. März 2026 in
Berlin der 13. dbb Bundesfrauenkongress statt. Das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern
ist Teil der demokratischen Grundordnung in Deutschland. Aber die Frauenrechte werden
zunehmend angegriffen, national wie auch international – das dürfen wir nicht zulassen und müssen
unsere Rechte stärker denn je durchsetzen. Dass Frauen Macht haben können, zeigte der 13.
Bundesfrauenkongress: Mehr als 360 Delegierte bekannten sich einhellig zu ihrer Aufgabe als
Vertreterinnen der Frauenrechte in der Gesellschaft.
Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, und
Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, betonten in ihren
Grußworten, dem „aktuellen Backlash nicht nur national, sondern auch international
entgegentreten“ zu wollen und „den Frauenanteil in den Parlamenten zu steigern“. Aber auch
Gewalt im Digitalen Raum wurde thematisiert.
In der öffentlichen Veranstaltung diskutierte die wiedergewählte Vorsitzende der dbb Frauen, Milanie Kreutz, mit hochkarätigen Gästen aus Politik und Gesellschaft über Parität in der Politik. Dort, wo Entscheidungen getroffen werden, sind Frauen immer noch unterrepräsentiert, eine große Rolle spielt hier die Praktik der Nominierungen für Direktmandate. In 282 Anträgen wurden der Bundesfrauenvertretung Arbeitsaufträge zu den Themen Parität/Gleichstellung/Genderpolitik, Schutz vor Gewalt/Diskriminierung/Extremismus, Digitalisierung/KI/Staatsmodernisierung, Pflege, Arbeitszeit/Arbeitsorganisation/moderne Arbeitsformen, Frauengesundheit, Bildung/Gesellschaft und Ehrenamt/Verbandskultur für die kommenden fünf Jahre mitgegeben.

Bild: Bild: DVG Bundesfrauenvertretung